Dr. Christos Pantazis zum ersten Jahrestag vom Bündnis „Niedersachsen für Europa“: „Eine Erfolgsgeschichte!“

Bild: Robin Koppelmann

Das Bündnis „Niedersachsen für Europa“ feiert am heutigen Tag sein einjähriges Bestehen. Dazu erklären die Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Johanne Modder und Dr. Christos Pantazis, europapolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Im ersten Wirkungsjahr konnte das Bündnis bereits mehr als 190 Mitglieder und Partner gewinnen, ein voller Erfolg. Die Bündnisarbeit verdeutlich nochmals eines: Wir müssen Tag für Tag aufs Neue die europäische Integration weiter fördern, die Europäische Union als einzigartiges Friedensprojekt auf europäischem Boden fortentwickeln und die internationale Zusammenarbeit stärken. Wir stehen an der Seite alle Akteurinnen und Akteure, um für die Europäische Union einzutreten und unser Europa voranzubringen.“

„Die Europäische Union ist das erfolgreichste Friedensprojekt der Menschheitsgeschichte. In Zeiten, in denen wir uns mit nationalistischen Strömungen und katastrophalen Eigendynamiken wie dem Brexit konfrontiert sehen, ist die europäische Gemeinschaft wichtiger denn je“, so Pantazis weiter. Er ergänzt: „Im Jahr 2020 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft und damit Verantwortung für die ganze Europäische Union. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedsstaaten müssen zentrale Eckpfeiler für das Europa der Zukunft errichtet werden. Im europäischen Dialog müssen wir uns für eine faire Handelspolitik einsetzen und Lösungen für ein sozialeres Europa finden. Es bedarf Antworten auf die drängenden Fragen der Migration sowie des Klimaschutzes.“

Pantazis betont, dass auch der Standort Niedersachsen auf ein starkes Europa angewiesen ist: „Wir müssen den Menschen immer wieder deutlich machen, dass europäische Stabilität auch ein Garant für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen darstellt. Unser Wohlstand hängt auch an der Zukunft Europas und deshalb müssen wir dem aufkommenden Nationalismus und Rechtspopulismus klar entgegentreten.“

Ins Leben gerufen wurde „Niedersachsen für Europa“ vom Land Niedersachsen, der Konföderation der Evangelischen Kirchen in Niedersachsen, dem Katholischen Büro Niedersachsen sowie dem DGB und den Unternehmerverbänden Niedersachsen. Nach zwölf Monaten kann das Bündnis auf eine breite gesellschaftliche Partnerschaft aus institutionellen Akteuren, Wirtschaft und Zivilgesellschaft blicken. Die SPD-Fraktion war als erste Landtagsfraktion dem Bündnis beigetreten.