Pantazis und Domeier äußern sich zur Strategie von Volkswagen

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„Neben allen neuen Modellen und Möglichkeiten der Digitalisierung weiterhin den Produktionsstandort Deutschland und damit auch besonders Niedersachsen festigen. Kostendruck nicht über neue Sparprogramme auf die Belegschaft abwälzen.“

Die Wirtschaftspolitiker der SPD-Landtagsfraktion zeigen sich erfreut über die kürzlich vorgelegte Strategie des VW Konzerns. „Dass auch für Greenpeace der Weg in die richtige Richtung geht, zeigt auf, wie richtig die Entscheidung ist, dass so effizient als möglich die Antriebstechnologie genutzt werden soll“, meint der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Christos Pantazis.

Hintergrund ist die Aussage des Niedersächsischen Konzerns am Mittellandkanal, der in einer neuen Strategie bis 2030 die wichtigen Felder der Elektrifizierung der Fahrzeuge und der intensiveren Digitalisierung stärker vernetzen möchte.

Die Wirtschaftsexperten der SPD-Landtagsfraktion begrüßen es, dass VW erhebliche Erfolge im Vertrieb der E-Fahrzeuge hat. „Eine Verdoppelung der geplanten zu verkaufenden reinen Stromfahrzeuge bis zum Ende des Jahrzehnts ist eine gute Nachricht, wenn man die Folgen der Brüsseler Flottenziele berücksichtigt“, so Pantazis.

Weiter will Volkswagen mit der neuen Strategie auch die Vorteile der Digitalisierung nutzen und nach und nach durch eine Erweiterung der Software den Kunden in ein digitales Netz einbinden. Für den digitalpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jörn Domeier, ist dabei entscheidend, „dass die digitale Ausstattung bereits von Beginn an in den Fahrzeugen so ausgelegt werden muss, dass möglichst alle Funktionen vom Kunden nach seinen individuellen Wünschen freigeschaltet werden können“.

Für die SPD-Landespolitiker Pantazis und Domeier ist dabei aber auch wichtig, dass neben allen neuen Modellen und Möglichkeiten der Digitalisierung weiterhin der Produktionsstandort Deutschland und damit auch besonders Niedersachsen gefestigt werden muss und der Kostendruck nicht über neue Sparprogramme auf die Belegschaft abgewälzt wird.