Land fördert Baumaßnahmen am Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig mit knapp 46 Millionen Euro

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SPD-Landtagsabgeordneter Dr. Christos Pantazis: „Starkes Signal für bedeutende Einrichtung, die wertvolle Arbeit in der Lebensmittelüberwachung leistet.“

Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des niedersächsischen Landtages hat in seiner heutigen Sitzung umfangreichen Baumaßnahmen am Laves, dem Lebensmittel- und Veterinärinstitut, in Braunschweig zugestimmt. Die Kosten für die geplante Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahme belaufen sich auf insgesamt 45.745 000 Euro.

Dr. Christos Pantazis, SPD-Landtagsabgeordneter und Sprecher für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung, zeigt sich hoch erfreut darüber, dass der Ausschuss für Haushalt und Finanzen diese Maßnahme freigegeben hat: „Dies ist ein starkes Signal für die bedeutende Einrichtung, die wertvolle Arbeit in der amtlichen Lebensmittelüberwachung leistet und landesweit zuständig für die Untersuchung und Beurteilung von bestimmten Lebensmitteln ist. Das Braunschweiger Lebensmittel- und Veterinärinstitut leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für uns alle, konsumieren wir doch täglich in der Regel die unterschiedlichsten Lebensmittel. Gleichzeitig erhalten durch die Baumaßnahmen, in deren Rahmen fast 46 Millionen Euro investiert werden, die derzeit etwa 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Braunschweiger Instituts einen moderneren und technisch sowie energetisch dem heutigen Stand entsprechenden Arbeitsplatz.“

Die Investition sei notwendig geworden, weil das in den 1980er-Jahren errichtete Haus 1 des Gebäudekomplexes bauliche Mängel aufweist und sicherheitstechnisch sowie energetisch nicht mehr dem heutigen Standard entspricht, erläutert Pantazis. Aufgrund der vorhandenen Gebäudestruktur und der notwendigen Anpassung an aktuelle Standards ist das Gebäude für eine Sanierung nicht geeignet. Stattdessen soll neben dem derzeitigen Haus 1 ein Neubau errichtet werden. Pantazis: „Damit ist gewährleistet, dass der Betrieb im Haus 1, das unter anderem als Laborgebäude genutzt wird, während der Bauzeit fortgeführt werden kann. Wenn der Neubau fertiggestellt ist, wird das derzeitige Haus 1 abgerissen und die Außenanlagen sowie die Einstellplätze werden hergerichtet.“

Der fünfgeschossige Neubau mit Technikgeschoss und Vollunterkellerung wird Laborflächen, Büros, Auswertungsplätze, Besprechungsräume, Tagungs- und Praktikumsraum sowie zentrale Probenannahme und -vorbereitung, Wäge-, Kühl- und Lagerräume beheimaten.